Diverses

Glauben und Wissen

Es ist spannend zu sehen wie Wissenschaft und Religion ineinander greifen. Aus unseren Kenntnissen werden Zukunftsmodelle erstellt, vom Bevölkerungszuwachs bis zu Wettervorhersagen. Politische und wirtschaftliche Entscheidungen berufen sich auf solche Prognosen, die uns aber nur plausibel erscheinen, wenn sie mit unserem persönlichen Weltbild übereinstimmen.

Unser persönliches Lebensmodell sollte aber auf persönlichen Erfahrungen und Erwartungen beruhen. Wem vermittelt wird, dass sich für ihn ein Studium nicht lohnt, fängt möglicherweise erst garnicht damit an.

  • Wie aber sind unsere Erwartungen angesichts des Todes?
  • Was glaubst du, wie sieht deine Zukunft aus?
  • Worauf ruhen diese Vorstellungen?
  • Welche Konsequenzen ziehst du daraus?
  • meinbeitrag@glaubeninmuenster.de
Gottesbild, Weltbild, Menschenbild

Um selbst stimmig und sinnvoll in unserem Leben einen Platz zu haben, ordnen wir uns selbst, in einen umfassenden Kontext ein.  Man könnte fast sagen, den Sinn, den jeder von uns in seinem Leben und für seine Existenz findet wird von der stimmigen „Trinität“ aus Gottesbild, Weltbild und Menschenbild bestimmt. Da Gott nur im Glauben gefunden werden kann, ist so ein stimmiges Bild nicht durch unser naturwissenschaftliches Wissen allein zu finden.

  • Glaubst du, dass es eine höchste Instanz in unserer Welt gibt?
  • Ist dir klar: Deine Vorstellung von dieser Instanz sagt vor allem etwas über dich aus!
  • Die Vorstellung von einem gerechten Gott, einer ungerechten Welt und  Angst vor dem eigenen Tod, bilden so eine „Trinität“, aus der man flüchten möchte, indem man ein Weiterleben nach dem Tod und jede Religion leugnet.
  • Die Vorstellung von einem liebenden Gott und einer Welt in der wir uns persönlich bewähren und entwickeln können, macht unser Leben zu einer Aufgabe, die wir mehr oder weniger gut bewältigen können oder wollen.