Ein neues Bildungskonzept

Die Vision!

  1. Ein jedes Kind kann nach eigener Lust die Welt entdecken.
  2. Alle Bereiche der Gesellschaft stellen Informationen zur Verfügung
  3. Schule ist der Ort, der das alles organisiert, koordiniert und unterstützt.
  4. Lehrer:innnen stehen den Kindern als Lern-Moderator:innen zur Verfügung
  5. Trennung der Bereiche „Wissen und Fertigkeiten erwerben“ und „Prüfung und Nachweis von Wissen und Fähigkeiten“
  6. Wissen und Fertigkeiten erwerben
  7. Prüfungen finden anonym statt
  8. Nachweise werden individuell gesammelt

Ein jedes Kind kann nach eigener Lust die Welt entdecken.

  • Jede/r ist selbst der eigene Führer durch die Lernwelten
  • Jede/r Schüler/in hat einen eigenen Lehrplan und setzt die eigenen Schwerpunkte

Alle Bereiche der Gesellschaft stellen Informationen zur Verfügung

  • Wir, die derzeitige Gesellschaft, möchte, dass eigenverantwortlich denkende junge Erwachsene sich integrieren und Stück für Stück die Verantwortung übernehmen, die wir, wenn wir älter werden, zwangsläufig abgeben müssen, z.B. in Politik und Wirtschaft.
  • Zentral dabei ist, dass klar öffentlich ist, was für die verschiedenen Lern-Bereiche der Gesellschaft gebraucht wird und diese Informationen sollen auch genauso klar zur Verfügung stehen. Eine Art kontollierte „Wikipedia“ nur nicht nach Stichworten, sondern nach den Verschiedenen Fachgebieten, vergleichbar einer Systematik des Wissens, wie sie z.B. als Aufstellungssystematik für Fachbibliotheken verwendet wird.
  • Grundstock ist ein aufgeschlüsselter Lehrplan für alle Schulstufen und alle Fächer, am besten für das gesamte deutsche Sprachgebiet.

Schule ist der Ort, der das alles organisiert, koordiniert und unterstützt.

  • an möglichst jede Schule sollte auch ein Garten, oder Lernbauernhof angeschlossen sein.
  • Dort werden auch Lernangebote gemacht, Kurse, Kleingruppen, Experimente, Sport, Musik und Malerei werden möglich.
  • Module, in denen Fähigkeiten und Wissen erworben werden können, können von vielen Seiten angeboten werden
  • Schon heute haben viele Schulen Fördervereine, bekommen Unterstützung von ortsansässigen Industriebetrieben oder ähnliches.

Lehrer:innnen stehen den Kindern als Lern-Moderator:innen zur Verfügung

Wissen und Fähigkeiten erwerben finden getrennt vom Nachweis dieser Fähigkeiten statt, so wie jetzt schon bei der Führerscheinprüfung.

„Wissen und Fähigkeiten erwerben“

  • Lehrer:innen werden zu Begleitern und Beratern
  • die Klassen oder Lerngruppen können und sollten Kinder verschiedenen Alters umfassen, damit voneinander gelernt, bzw. auch einander Helfen und Verständnis füreinander gelernt werden kann.
  • Module, in denen Fähigkeiten und Wissen erworben werden können, können von vielen Seiten angeboten werden
  • Schon heute haben viele Schulen Fördervereine, bekommen Unterstützung von ortsansässigen Industriebetrieben oder ähnliches.
  • Hier können die Betriebe selbst Module gestalten, in denen die Schüler Fähigkeiten entwickeln können, die sie z.B. für einen Ausbildungsplatz in der Umgebung brauchen. So lassen sich grundlegende Fähigkeiten im Praxisbezug leicht lernen.
  • Zum Beispiel hat Deutschland neun Nachbarländer, in denen 5 Sprachen gesprochen werden: Französisch, Niederländisch, Dänisch, Polnisch und Tschechisch (wenn man Rätoromanisch, Flämisch, Luxemburgisch mal weglässt). Außerdem wachsen Migrantenkinder mehrsprachig auf und könnten die vorhandenen Kenntnisse über Prüfungen nachweisen. Eine gute Möglichkeit die vielleicht schlechteren Deutsch-Kenntnisse auszugleichen.
  • Besonders Sprachen lassen sich mit den heutigen Online-Modulen und LernApps leichter und mit mehr Freude lernen. Wir sollten unseren Kindern das ermöglichen.
  • Schon heute lernt mancher über YouTube-Videos nach, was er in der Schule nicht begriffen hat, oder der Lehrer ihm nicht verständlich erklären konnte.
  • Warum das nicht als Einstieg nutzen? In der Schule kann dann vertieft werden.
  • Jede/r meldet sich selbst zur Prüfung an, wenn er/sie sich dieser Prüfung gewachsen fühlt

Prüfungen finden anonym statt

  • Die ersten Prüfungen finden frühestens 2 Jahre nach Beginn der Schulzeit statt.
  • Versetzungen in die weiterführende Schule nach Bestehen der Prüfungen zu den Grundfähigkeiten, egal wie lange jemand dafür braucht.
  • Statt nur am Ende eines Schuljahres die Abschlussprüfung (Abitur etc.) zu zentralisieren, werden nach und nach alle Prüfungen in allen Fächern zentral gestaltet.
  • Alle Schüler können sich, nach bestimmten Voraussetzungen, für alle Prüfungen anmelden.
  • Nicht die Lehrer, die die Schüler unterrichten oder beraten nehmen die Prüfungen ab, sondern die Prüfungen können fast jederzeit und in jedem Fach immer nach Bedürfnis abgelegt werden.
  • Dazu stehen z.B. in einem entsprechenden Raum Mo. 10 Uhr, 20 Plätze zur Verfügung. Die angemeldeten Schüler schreiben im gewünschten Fach/Modul die Arbeit (z.B. 2 Stunden), Jede geschriebene Arbeit erhält eine Nummer (z.B. R 2. 2020.09.21- 21), die über die Anwesenheitsliste des Prüfungsblocks (Ort+Zeit) dem jeweiligen Schüler zugeordnet werden kann.
  • Vorteil: der Korrigierende kann nicht z.B. durch einen ausländisch klingenden Namen oder anderes voreingenommen sein, wenn die Arbeit durchgesehen wird.
  • Die Prüfungen können von anderen Lehrern, aber auch von Studenten des Fachs, Lehrern in Elternzeit oder als Wiedereinstieg nach Krankheit, oder während einer Corona-Quarantäne korrigiert werden.
  • Vorteil: auch Lehrer/innen, die vielleicht den Unterrichtsbetrieb eine zeitlang nicht leisten können, können hier oder auch bei der Aufsicht während der Prüfungen, doch noch eingesetzt werden
  • Überhaupt brauchen wir die Möglichkeit umfassend alle möglichen Kenntnisse zu prüfen und nachzuweisen.
  • Warum keine „Eignungsprüfungen“ der Handwerkskammer oder ähnliches?

Nachweise werden individuell gesammelt

  • Mit den Prüfungen zum Übergang in die weiterführende Schule wird ein „Kenntnis-Nachweis-Heft“ angelegt
  • die bestandenen Prüfungen werden eingetragen
  • für den Übergang in eine bestimmt Schule und/oder Schulform ist der Nachweis über bestimmte Grundfertigkeiten notwendig, diese werden über Prüfungen (siehe oben) nachgewiesen und sowohl in den Unterlagen der Schule als auch im Nachweisheft des Schülers festgehalten.

Sabine Stand 9.1.2022

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