Jesus kommt wieder!

Das steht so tatsächlich in der Bibel.
(Matthäus 24 +28, Lukas 17, 1. Korinther 11, 1. Johannes 3, Off. 1 + 2 und 21 + 22)

Gibt man das mal bei Youtube ein oder sucht im Internet sonst herum, wundert man sich, was Manche alles wissen. 1260 Tage lang gibt es den großen Krieg, wer der Drache und das Tier sind, ist auch klar. Mitunter sind der Papst und die katholische Kirche die Wurzel allen Übels, manchmal der gregorianische Kalender oder die Frauenbewegung,
Dann wird uns vor allem Angst gemacht. Da sitzt z.B. der gerechte Gott im Himmel und zählt seit Adam und Eva die ganzen bösen Taten mit. Er „scharrt geradezu mit den Hufen“ um endlich loslegen und die Bösen bestrafen zu können. Die Erlösung und die Auferstehung verschwinden da zwischen Drachen, Reitern und Zornschalen.

Klar erzählt die Bibel in Bildern, aber ob wir diese Bilder immer richtig deuten, da habe ich doch so meine Zweifel und ich finde es auch nicht so wichtig über all diese Dinge wirklich alles zu wissen.

Ich habe keine Angst, denn der Gott an den ich glaube, ist die reine Liebe, so vollkommen und umfassend wie die Luft, die wir zum Atmen brauchen. Überhaupt ist das, meiner Meinung nach, ein guter Vergleich. So ist auch die Liebe, die uns geschaffen hat und erhält erstmal grundsätzlich da, trägt uns und schafft damit die Voraussetzungen für alles andere. Das ist der Gott, an den ICH glaube.

Diese Liebe hat schon lange gesehen, dass wir uns als Menschheit in eine Sackgasse begeben haben, aus der wir nicht so einfach heraus kommen. Von all den was in der Apokalypse an schlimmen Dingen steht, hat Gott nichts geschaffen. Das haben alles wir selbst gemacht. Atomwaffen, soziale Ungerechtigkeit, Umweltzerstörung, was immer du willst.

„Jesus kommt wieder“ ist die zentrale Aussage im Rettungsplan Gottes für die Menschen.

Die Erde wird vergehen. Das komfortable Kreuzfahrtschiff, auf dem wir feiernd unseren Urlaub verbringen wollten ist leider leck geschlagen. Uns bleibt, wenn wir überleben wollen, nur das Rettungsboot. Und uns bleibt auch nur das Leben, was wir retten können. Diverse Ideologien, Allmachtsträume, Größenwahn, das passt ins Rettungsboot nicht rein. Man kann ein Rettungsboot nicht betreten, ohne das dem Untergang geweihte Schiff zu verlassen, und zwar bevor es untergeht. Wer warten will, bis das Schiff gesunken ist, muss leider ertrinken, denn das Rettungboot muss aus dem Sog heraus sein, wenn das passiert.

Zumindest ist das der christliche Glaube. Jesus ist für uns gestorben, auferstanden und wird wiederkommen. Ob Jesus richten wird; ich glaube, das braucht er gar nicht, weil sich heute schon jeder durch sein eigenes Verhalten selbst richtet.

Was heißt das denn nun konkret?

Jesus wird wiederkommen und die zu sich nehmen die aufrichtig auf sein Kommen hoffen, weil sie sich darauf freuen. Denn, weil sie Jesus glauben und sich nach seinen Worten ausgerichtet haben, haben sie ihr Leben und ihre Persönlichkeit seinem Leben und seiner Persönlichkeit angeglichen. Ihr Wesenskern ist seinem ähnlich geworden. Daran wird Jesus seine Braut erkennen. So wie eine Eisenschraube an einem Magneten hängen bleibt, so sortieren sich die wirklichen Christen ganz von alleine zu Jesus, ohne Rücksicht auf Äußerlichkeiten.

Aber sie finden sich auch zusammen. In den Gemeinden, in denen sie gemeinsam Gottesdienst feiern, in der Hilfe für den Nächsten treffen sie aufeinander, sie erkennen sich, wenn sie sich zu Jesus und seinem Wesen bekennen.

Diese Menschen sind für mich die Kirche Christi. Die verschiedenen christlichen Kirchen oder christlichen Sondergemeinschaften sind da nur wie Gerüste am Bau. Notwendig, solange der Bau noch nicht fertig ist, aber dazu bestimmt zu verschwinden, bevor der Bau seiner Bestimmung übergeben wird. Selbst in der Offenbarung des Johannes steht am Ende, dass es keinen Tempel mehr geben und niemand den Menschen von Gott erzählen wird, weil sie ihn alle selber sehen werden.

Das ist für mich die zentrale Aussage des Christentums. Die kommenden Feiertage Palmsonntag, Karfreitag, Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten erinnern an die zentralen Ereignisse vor 2000 Jahren. Jesu Einzug in Jerusalem, sein Tod am Kreuz, seine Auferstehung und dann nach 40 Tagen seine Himmelfahrt und nach noch einmal 10 Tagen Pfingsten, der Beginn der Missionstätigkeit der Jünger Jesu und die Geburtsstunde der christlichen Kirche.

„Jesus kommt wieder“ ist dann der krönende Abschluss dieser Entwicklung.

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